Im Herbst 1996 wurden der Branddirektion sechs baugleiche Hilfeleistungslöschfahrzeuge HLF 20/20, aufgebaut von Fa. Ziegler auf Fahrgestellen M7B 1831, übergeben.Im Jahr 1998 wurde ein absolut baugleiches 7. Fahrzeug in Dienst gestellt. Die Fahrzeuge haben einen auf 3,8 Meter verkürzten Radstand, 14 Meter Wendekreis, 313 PS Motor, vollautomatisches 6-Gang-Getriebe, ABS und ASR sowie einen Aufbau aus glasfaserverstärktem Kunststoff in den der Mannschaftsraum integriert ist. Sie sind für Brandbekämpfung, Technische Rettung und umfassende Hilfeleistungen ausgerüstet.
Weitere Besonderheiten sind ein 2000 Liter fassender Wasserbehälter, integrierter ist ein extrem leiser 7.5 kVA Stromerzeuger, zwei Einmann-Haspeln befinden sich hinten unter dem Pumpenstand, sowie eine Entnahmehilfe für die Leitern und vieles mehr…
Das Gesamtgewicht beträgt 15.800 kg.

Die Fahrzeuge wurden im Jahr 2006 durch neue HLF 20 auf MB/Magirus als erstausrückende Fahrzeuge in den Löschzügen ersetzt und fuhren seither im Löschzug der Berufsfeuerwehr mit der internen Bezeichnung HLF-B, als zweites HLF.

Im Jahr 2013 ging dann bei der Branddirektion eine neue Generation an HLF 20 auf MAN/Lentner in Dienst. Die Fahrzeuge aus dem Jahr 1996 bzw. ´98 sind jedoch technisch noch so gut in Schuß, dass diese den Grundstock für die wachbesetzende Abteilungen Münster, Sillenbuch, Untertürkheim, Vaihingen und Weilimdorf bilden können, bis hier neue HLF 20/Allrad beschafft sind. All diese Abteilungen besitzen auch eine DLA (K) und besetzen bei besonderen Lagen die Feuerwachen der Berufsfeuerwehr.

Bei der Abteilung Weilimdorf ist nunmehr das HLF 20/20 mit der laufenden Nummer 7 (HLF 7) im Dienst. Seit dem 18.05.2015 ist das bewährte HLF 20/20 ausgemustert.


tlf16Das TLF 16/25 wurde 2012 außer Dienst gestellt. Das TLF 16/25 sicherte als im Normalfall zweites ausrückendes Fahrzeug bei Brandeinsätzen in erster Linie die Wasserversorgung. Sein knapp 2500 Liter fassender Tank fungierte als eine Art Wasserpuffer, der dem Wassertrupp der Staffelbesatzung (1 Staffelführer, 1 Maschinist, 1 Angriffstrupp, 1 Wassertrupp, insgesamt 6 Mann) Zeit gibt, die Wasserversorgung von der Wasserentnahmestelle zur Pumpe aufzubauen.

Die Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Minutenleistung von 1600 Litern bei 8 bar Druck gewährleistete eine ausreichende Wasserversorgung der Angriffstrupps an der Einsatzstelle. Ein Nachteil des TLF war die Tatsache, dass die Atemschutzgeräte, die für den Angriffstrupp mitgeführt wurden, nicht in die Mannschaftskabine integriert waren. Bei Verkehrsunfällen diente das TLF in erster Linie als Absicherung der Einsatzstelle. Jedoch war das TLF auch für andere einfache Hilfeleistungseinsätze durch Mitführen von zum Beispiel Motorsäge, Kantholz und Ölbindemittel gerüstet.

Eine weitere Besonderheit war der Hochleistungsüberdrucklüfter an Bord des TLF. Mit dessen Hilfe konnten Treppenhäuser, Flure oder sogar ganze Wohnungsteile effizient entlüftet und vom Rauch befreit werden. Somit wird den Einsatzkräften der Weg zum Brandherd erleichtert, aber vor allem wird eben auch der Rückweg, auf dem eventuell Personen in Sicherheit gebracht werden müssen, rauchfrei gehalten.

 

TLF 16/25 Freiw. Feuerwehr Weilimdorf

Als Vorgängerfahrzeug des TLF 16/25 war bis 2001 ebenfalls ein TLF 16 im Dienst bei der Weilimdorfer Feuerwehr.Zu diesem Fahrzeug gibt es eine eigene Geschichte und gleichzeitig ein Novum in der Baden-Württembergischen, bzw. Stuttgarter Feuerwehrgeschichte; denn das Fahrzeug wurde im Jahr 1972 von den damaligen Kameraden selbst gekauft und nach erfolgreicher Instandsetzung in Dienst genommen. In der Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum ist der Werdegang folgendermaßen dokumentiert:Anfang des Jahres 1972 gab das alte Tanklöschfahrzeug aus dem Jahre 1942 bei einem Lehrgang endgültig seinen Geist auf. Eine Reparatur lohnte sich nicht mehr. Durch diese nicht eingeplante Entwicklung war es auch der Stadt nicht möglich, unverzüglich ein Ersatzfahrzeug zu stellen.Die Wehrmänner um den damaligen Kommandanten Fritz Dachtler starteten deshalb eine zumindest in Baden-Württemberg einmalige Aktion: Im Mai 1972 lud die Feuerwehr die Weilimdorfer zu einem dreitägigen Fest ein. Mit dem Erlös konnte kurz darauf von den Kameraden in Poppenweiler (Lkr. Ludwigsburg) ein Tanklöschfahrzeug erworben werden. Das Fahrzeug war gerade 2 Jahre alt und 2000 km gefahren worden. Beim Kaufpreis von nur 15.000 Mark war allerdings eines zu berücksichtigen: Nach einem Unfall mit Totalschaden war das Fahrzeug in keinster Weise mehr gebrauchsfertig.Es mußte in sämtliche Einzelteile zerlegt werden und mit kostenloser Hilfe einiger Firmen wieder zusammengebaut werden. Am Ende stand ein Tanklöschfahrzeug da, das am 25. November 1972 seiner Bestimmung übergeben werden konnte und bis 2001 im Einsatz war.Am Ende waren aber auch die Männer der Weilimdorfer Feuerwehr mit ihren Kräften. In rund 2000 Arbeitsstunden an Abenden und Wochenenden war diese Leistung vollbracht worden.Das Fahrzeug kann heute im Stuttgarter Feuerwehrmuseum besichtigt werden.

DLK 30-3:

Die DLK 30-3 (interne Bezeichnung) war von 1980 bis 1998 bei der Abteilung Weilimdorf im Einsatzdienst. Zwei baugleiche Fahrzeuge aus dem Jahr 1977, waren auf den Feuerwachen 2 und 4 der Berufsfeuerwehr Stuttgart im Dienst. 1998 wurde die DLK bei der Abteilung Weilimdorf durch eine DLK niedriger Bauart von Iveco Magirus ersetzt.

lf8_6-1

Nachdem das HLF 10/6 fest in Weilimdorf stationiert wurde, dient das LF 876 nun der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Degerloch-Hoffeld als zweites Löschgruppenfahrzeug.

 

LF 16 TS

lf16Das LF 16 TS  war der Oldtimer bei der Freiwilligen Feuerwehr Weilimdorf. Jedoch nur was das Aussehen betraf. Als Fahrzeug des Katastrophenschutzes leistete es bei Einsatzen wertvolle Dienste. Die Tragkraftspritze an Bord des LF 16 TS und die Vorbaupumpe waren bei einer Wasserförderung über lange Wegstrecken unabdingbar. Solche Einsätze waren zum Beispiel Waldbrände, bei denen der nächste Hydrant nicht immer gleich “um die Ecke” saß. Ebenso wie das LF 8/6 war auch das LF 16 TS für eine Gruppenbesatzung, also neun Mann ausgelegt.

Das LF 16 TS wurde Ende Oktober 2013 nach über 30 Dienstjahren bei der Weilimdorfer Feuerwehr ausgemustert.

 

MTW

mtw_t4

 

 

Als 2001 die Jugendfeuerwehr gegründet wurde, war es der Abteilungsführung schnell klar, dassfür einen reibungslosen Betrieb auch ein Fahrzeug für die Jugendfeuerwehr benötigt wird. Da im Fahrzeugplan der Branddirektion ein MTW für die FF Weilimdorf noch keinen Platz gefunden hat, wurde die Abteilungsführung selbst aktiv. Was die Vorgänger inden 70er Jahren mit dem TLF konnten, können wir auch,so war der Slogen.

Schnell wurde man fündig. Das passende Fahrzeug wurde gefunden, und schnell auch genügend Investoren, die das Fahrzeug zu dem machten was es dann wurde. Der erste eigene MTW der WeilimdorferWehr. DerAllrad und der lange Radstand des T4 machten das Fahrzeug speziell. Wiedereinmal gelang es der Weilimdorfer Feuerwehr eine große Lücke im Fahrzeugpark in der Not selbst zu schließen.

Das Fahrzeug war bis 2006 im Dienst der Weilimdorfer Wehr, ehe, den neuen MTWschon in Planung, eine größere Reparatur die Wehr zwang, das Fahrzeug abzugeben.

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